Vereinshistorie
1. Vorsitzende seit Gründung des SVÖ:
![]() Paul Behme 12/1976 bis 04/1992 |
![]() Hubertus Weische † 04 /1992 bis 04/2000 |
![]() Matthias Schneider 04/2000 bis 04/2010 |
![]() Frank Weingarten seit 04/2010 |
Am 16. Dezember 1976 schlug die Geburtsstunde des SV Oesbern. Fast 80 sportbegeisterte Oesberner fanden sich im Gasthof Hempelmann ein und beschlossen, einen Sportverein für Fußball und Freizeitsport zu gründen. Damit zog man einen Schlussstrich unter den unversicherten Sportbetrieb, den man schon einige Jahre lang ausgeübt hatte. Im März 1977 wurde die Vereinssatzung beschlossen, der Verein mit den blau-gelben Farben war somit gegründet. Man begann den Spielbetrieb mit einer Seniorenmannschaft und einer A-Jugend. Außerdem wurde im Freizeitbereich Tischtennis gespielt, und Oesberns Kinder trafen sich regelmäßig einmal die Woche zum Kinderturnen. Der Vereinsvorstand spendete einen Erstbetrag für die Vereinskasse, um den neuen Verein auch finanziell in Gang zu bringen. Die Männer der ersten Stunde waren:
1.Vorsitzender: Paul Behme
2.Vorsitzender: Karl-Heinz Dürwald
1.Schatzmeister: Friedhelm Rehbein
2.Schatzmeister: Werner Krefeld
1.Geschäftsführer: Heinz Trumpa
2.Geschäftsführer: Georg Jasper
Fußballobmann: Franz-Josef Dolle
Jugendleiter: Alfons Beierle
Freizeitsportleiter: Theo Brühmann
Beisitzer: Klaus Krick
Theo Ulferts
Peter Wächter
Klaus Homberg

Der Sportplatz "Am Habicht"
Sofort nach der offiziellen Gründung hatte der Verein 150 Mitglieder, heute sind es über 300. Die Fußballabteilung spielte von Anfang an auf hohem Niveau und errang bereits im 1.Spieljahr unter Trainer Toni Spurzem den Aufstieg in die Kreisliga B.
1. Mannschaft 1977/1978:

oben links: Clemens Levermann, Franz-Josef Dolle, Jochen Blum,
Alfred Weische, Norbert Häner, Heinz Trumpa,
Paul Behme, S. Reitze, Trainer Toni Spurzem
unten links: Gerd Maßling, Albrecht Völkel, Michael Jasper, Walter
Kochanek,
Meinolf Weische, W. Günnewig
Die sportlichen Erfolge setzten sich weiter fort
und insgesamt fünfmal in der bisherigen Vereinsgeschichte gelang
auch der Sprung in die Kreisliga A, doch stieg man in der Regel
nach relativ kurzer Zeit mal wieder ab.
Die Zahl der Mannschaften im Senioren- und Jugendbereich wuchs
beständig und in Spitzenzeiten kickten 11 Mannschaften für die
Blau-Gelben. Wegen des fehlenden Sportplatzes in Oesbern wurde
anfänglich in Lendringsen bzw. Hüingsen gespielt, doch ab dem Jahre
1982 fand der SV Oesbern am Habicht-Sportplatz in Lendringsen ein
endgültiges Zuhause.
Schnell entstand der Wunsch nach einem kleinen Vereinsheim, um nach
Training und Spiel gesellig zusammensitzen zu können. In mühevoller
Kleinarbeit wurde dann ein Pavillon errichtet, der im Jahre 1986
seiner Bestimmung übergeben wurde. Noch heute dient dieses Gebäude
- in Spielerkreisen "Joeys Pub" genannt - dem Getränkeverkauf bei
allen Heimspielen.
Leider fehlte am Habicht aber immer noch ein Umkleidegebäude, man
musste sich in Umkleideräumen der Realschule umziehen. Weite Wege
vom Sportplatz zum Umkleidegebäude wurden immer mehr zum Frust.
Spätestens nach Gründung der Mädchen-Fußball-Abteilung durch den
rührigen Jugendobmann Toni Schick reichte die Anzahl der
Umkleideräume und der sanitären Anlagen nicht mehr aus. Nach zähen
Diskussionen, Sitzungen und Besprechungen im politischen Raum und
mit der Stadtverwaltung Menden gab dann der Stadtrat im Jahre 1992
grünes Licht für den Bau eines neuen Umkleidegebäudes am Habicht.
Tausende von Arbeitstunden mussten die Vereinsmitglieder im Rahmen
der geforderten Eigenleistung investieren. Voller Stolz konnte der
SVÖ-Vorsitzende Hubertus Weische endlich im Jahre 1994 den
Schlüssel für das neue Gebäude in Empfang nehmen.

Glanzvolle Siege, aber auch bittere Niederlagen kennzeichneten die Vereinsgeschichte bis ins neue Jahrtausend, doch auch unter dem engagierten neuen Vorsitzenden Matthias Schneider steht neben den sportlichen Zielen die Pflege der Geselligkeit und der familiären Atmosphäre im Verein im Vordergrund. So bereichern Vereinsturniere, Weihnachtsfeier, Preisskat und Familienfeste das Sich-Wohlfühlen im Verein. Viele Sportfreunde haben wohl deshalb über Grenzen hinaus den Weg zum SVÖ gefunden und einige sind den Blau-Gelben nun schon fast 25 Jahre treu geblieben.
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